Die Heilkraft der Musik

Gestalt- und musiktherapeutische Selbsterfahrungsgruppe 

Gruppenleitung:
Heide Alba und Rainer Wenzel Diplom Musiktherapeut
(FH):

   

   Musik als Weg der Selbsterfahrung

Wenn

-         der (Lebens-) Rhythmus nicht stimmt oder man aus dem Takt gekommen ist

-         wenn das Tempo meiner Umgebung mir nicht entspricht oder ich meine Melodie verloren habe

-         wenn Harmonie nicht gelingt oder Dissonanz nicht mehr ertragen wird,
          sodass es an stimmigen Begegnungen mangelt

-         wenn ich chronisch über- oder unterfordert bin oder mich am falschen Platz fühle

-         wenn biografische Krisen, Krankheiten oder Schicksalsschläge eine Neuorientierung verlangen,

Kurz: wenn Innenleben und Außenwelt nicht mehr in Einklang zu bringen sind, kann Musiktherapie neue Perspektiven eröffnen.

Der freie therapeutische Umgang mit Musik (im Hören oder im Spiel auf ganz leicht handhabbaren Instrumenten) kann neue Wahrnehmungsmöglichkeiten für das Eigene erschließen, unbewusste Wünsche oder Ängste verdeutlichen und Wege erarbeiten helfen, die zu größerer Stimmigkeit und damit zu mehr Wohlbefinden im „Gesamtorchester des Lebens“ führen.
Die Weggefährten innerhalb einer (kleinen) Gruppe unterstützen die eigenen Schritte und nehmen Anteil an der Freude über neue Klänge und Wege der Veränderung. 

 

Musik wirkt!

Diese Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht.
Beim Hören von Musik entstehen in uns Stimmungen und Gefühle, Bilder und Erinnerungen. Viele Menschen nutzen die Musik zur Selbsttherapie.
Es gibt Musik

-         beim Aufwachen

-         bei der die Hausarbeit

-         wir nutzen Musik um eine besondere Stimmung und Atmosphäre bei einem guten Essen zu erzeugen und zum 
           Entspannen

-         Musik nimmt auch Einfluss auf unsere Körperfunktionen wie Atmung, Puls oder Blutdruck


Von Lorenz Oken, einem der führenden Naturphilosophen des 19 Jahrhunderts, stammt eine einfache und sehr treffende Aussage:
"Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein."
Musik ist daher besonders geeignet, Zugang zu all dem zu schaffen, was im Unterbewusstsein liegt.

Um Musik therapeutisch zu nutzen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Wege.

Für diese Gruppen nutzen wir die Verbindung von Musik- und Gestalttherapie.
Der Gestalt- Ansatz gibt ein theoretisches und methodisches Fundament im Umgang mit dem Einsatz von Musikinstrumenten und erlaubt prozessorientiertes Arbeiten mit einer gestalttherapeutischen Haltung, anstelle des bloßen Einsatzes von Übungen und Techniken. 

Wie wir arbeiten

In die gestalttherapeutische Sitzung eingebettet beginnen Klienten, Therapeuten oder  beide gemeinsam an Instrumenten zu improvisieren .
Sie nehmen über die Musik Kontakt zueinander auf und lassen sich dabei auf neue, unerwartete Erfahrungen ein. Die Musik beginnt dort, wo Sprache aufhört. Während die Sprache Kontakt zur Realität schafft, geht die Musik ins Unendliche und Unfassbare, sie ist grenzenlos, ungeordnet und verführend – und dabei immer wieder neu. 
Die Improvisation in der Musiktherapie wirkt in die Tiefe von Geist, Körper und Psyche. Musik wirkt in beide Richtungen: sowohl als Ausdrucksmittel der Gefühle, von innen nach außen, als auch von außen nach innen. Sie kann Stimmungsveränderungen erzeugen und Gefühle und Emotionen ihrerseits auslösen.  
Nach der Improvisation kehren Therapeut/in und Klient/in wieder zurück zur Sprache und verarbeiten, assimilieren und integrieren die neue Erfahrung.

Dauer und Zeit:

Der Teilnahme an der Gruppe geht ein persönliches Einzelgespräch voraus, das Sie gerne, auch unverbindlich, mit uns vereinbaren können.
Es sind keinerlei musikalische Vorkenntnisse erforderlich. Ein Einstieg ist jederzeit möglich, wenn ein Platz frei ist.
Die Teilnahmegebühr pro Abend beträgt 30, - €. Die Gruppe und findet 2x monatlich, montags von 18:30 – 21:00 Uhr statt.

Termine: 
auf Anfrage

Ort: 
Praxis Heide Alba 
Langen Morgenstrasse 21 69488 Birkenau-Reisen

Info und Anmeldung:
( 06209 – 79006   e-mail: heide-alba@web.de 

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Musiktherapie

Musik wirkt!

Diese Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht. 
Beim Hören von Musik entstehen in uns Stimmungen und Gefühle, Bilder und Erinnerungen. 
Viele Menschen nutzen die Musik zur Selbsttherapie. Es gibt Musik beim Aufwachen, bei der die Hausarbeit, wir nutzen Musik um eine besondere Stimmung und Atmosphäre bei einem guten Essen zu erzeugen und zum Entspannen. Musik nimmt auch Einfluss auf unsere Körperfunktionen wie Atmung, Puls oder Blutdruck.

Von Lorenz Oken, einem der führenden Naturphilosophen des 19 Jahrhunderts, stammt eine einfache und sehr treffende Aussage:
"Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen ein."
Dies macht sich die Musiktherapie zu Nutzten. 
Musik wurde und wird bei vielen Völkergemeinschaften immer schon eng mit Heilmethoden verbunden, weil das was gehört wird in „tiefere Seelenschichten" eindringt, als das was gesehen wird.
Musik ist daher besonders geeignet, Zugang zu all dem zu schaffen, was im Unterbewusstsein liegt.

Um Musik therapeutisch zu nutzen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Wege. Wesentlich jedoch für die musiktherapeutische Arbeit ist immer, dass Musik in eine therapeutische Beziehung eingebunden wird, die Beziehung zwischen Patient und Therapeut. 
Es gibt theoretische Grundlagen und verschiedene Formen von Musiktherapie. 
Die drei wesentlichen methodischen Richtungen der Musiktherapie sind: die funktionelle Musik, die rezeptive  und die aktive Musiktherapie

Wie der Musiktherapeut diese einsetzt ist verbunden mit dem jeweiligen Menschenbild des Therapeuten, seinem Verständnis von Krankheit und des Leids des Patienten und dem eigenen Musikverständnis. 

So entsteht immer wieder ein neuer kreativer Prozess, in dem Therapeut und Patient miteinander über Musik in Kontakt treten und die heilsame Wirkung von Musik und therapeutischer Beziehung erleben. 

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Rainer Wenzel 
Diplom-Musiktherapeut (FH), Heilpraktiker für Psychtherapie
seit 1997 Tätigkeit in der stationären Psychiatrie und Psychotherapie.


    
Ich spiele Gitarre und Saxophon und interessiere mich besonders für Jazz und alle anderen Formen improvisierter Musik. 
Folgende musiktherapeutische Methoden verwende ich gerne:
    Freie Improvisation
    Rollenspiele 
    Identifikation mit Instrumenten
   
themengebundene Improvisationen 

 
     


Was mich an Musiktherapie fasziniert

Musiktherapie bietet, neben der Sprache, die nonverbale Ausdrucksmöglichkeit über Klänge, Rhythmen und  
Musik. Inneres Erleben kann so mit Hilfe von Musik nach Außen klingen/gelangen. Niemand benötige musikalische Vorkenntnisse. Die Klänge und Töne sind in uns und werden über den Weg der Musiktherapie nach außen gebracht. 

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